Seminar-Nr. 01 / wet / 321-36

Veranstaltung:

Psychoanalytische Pädagogik – Alternativen zum „Schimpfen und Strafen“ im erzieherischen Alltag mit verhaltensauffälligen Kindern

Zielgruppe:

alle interessierten pädagogischen Fachkräfte

Kurzbeschreibung:

Fortbildung zum Thema Psychoanalytische Pädagogik. Der Fokus liegt auf den alternativen erzieherischen Möglichkeiten, die sich aus den Erkenntnissen der Psychoanalyse für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen ca. fünf bis fünfzehn Jahren ergeben. Im Verständnis der Psychoanalytischen Pädagogik dient dabei die Psychoanalyse als Mittel bzw. Zweck der Erziehungsarbeit mit dem Ziel des Verhaltensabbaus von Aggressionen bei verhaltensauffälligen Kindern.

Veranstaltungszeitraum:

28.5.2021 - 4.6.2021

Kosten:

kostenfrei

Veranstalter:

WeTeK

Veranstaltungsort:

Videokonferenz und Digital Competence Center - WeTeK gGmbH | Otto-Suhr-Allee 94 | 2.Hof - 3.OG | 10585 Berlin

Beschreibung:

Der Fokus liegt auf den alternativen erzieherischen Möglichkeiten, die sich aus den Erkenntnissen der Psychoanalyse für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen ca. fünf bis fünfzehn Jahren ergeben. Im Verständnis der Psychoanalytischen Pädagogik dient dabei die Psychoanalyse als Mittel bzw. Zweck der Erziehungsarbeit mit dem Ziel des Verhaltensabbaus von Aggressionen bei verhaltensauffälligen Kindern.

Im Kontext der Fortbildung steht zunächst die digitale Vermittlung der Grundlagen der Psychoanalyse nach Anna und Sigmund Freud (psychisches Instanzenmodell, Theorie der psychosexuellen Entwicklung, Konzept der Abwehrmechanismen). Darauf aufbauend werden die Weiterentwicklung der Ich-Funktionen bei Redl sowie die milieupädagogischen Aspekte mit verhaltensauffälligen Kindern im Verständnis von Bettelheim und Redl thematisiert und diskutiert. Darüber hinaus werden die sich für die Erziehung ergebenden pädagogischen Erkenntnisse der Technik der logischen Folgen aus der Individualpsychologie von Alfred Adler vermittelt.

Den Teilnehmer*innen wird die Möglichkeit gegeben, sich mit psychohygienischen Erziehungsmethoden auseinanderzusetzen, die in der Einzel- und Gruppenarbeit bei aggressivem Verhalten von Kindern und Jugendliche zu positiven Effekten der Verhaltensänderungen führen. Darüber hinaus werden sie über einen mehr psychoanalytisch geschulten Blick auf sogenannte verhaltensauffällige „schwierige“ Kinder für die Besonderheiten hinsichtlich diagnostischer Aspekte sensibilisiert. Anhand digitaler wie analoger Darstellung und Diskussion von Fallvignetten werden die Teilnehmer*innen geübt in der Anwendung psychoanalytisch orientierter Erziehungsmethoden.

Durchgeführt wird die Fortbildungsreihe von Gregor Voehse, Dozent an der WeTeK - Fachschule für Erzieher*innen, als Kriminologe und Sozialarbeiter viele Jahre mit Kindern und Jugendlichen in der Straßensozialarbeit und als Kriminaltherapeut mit haftentlassenen Gewalt- und Sexualstraftätern im forensischen-klinischen Bereich im Land Brandenburg tätig.

Inhalt / Struktur:

  • 28.05.2021: Grundlagen der Psychoanalyse bei Anna und Sigmund Freud; Bestandteile der milieutherapeutisch orientierten Pädagogik bei Bettelheim und Redl - als Video Vorlesungen und Diskussionen über Big Blue Button
  • 04.06.2021: Ich-Störungen und Ich-unterstützende Pädagogik bei Redl; Grundlagen der Individualpsychologie bei Adler und die pädagogischen Implikationen: die erzieherische Technik der logischen Folgen - im Präsenzseminar
  • Veranstaltungstermine:

    28. Mai 2021, 9 – 17 Uhr: Online-Veranstaltung

    04. Juni 2021, 9 – 17 Uhr: Präsenz im Digital Competence Center - WeTeK gGmbH | Otto-Suhr-Allee 94 | 2.Hof - 3.OG | 10585 Berlin

    Nach Eingang der Anmeldeunterlagen erhalten Sie den Zugang zur Onlineplattform und eine Anleitung für die Einwahl (ca. 4 Tage vor Fortbildungsstart). Für eine aktive Teilnahme benötigen Sie Computer oder Tablet, eine stabile Internetverbindung und ein Headset.

    Anmeldung

    (nur für Fachkräfte aus Berlin)
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